Fortsetzung des Gerätehausbaues

Nachdem die Bauarbeiten während der Wintermonate geruht hatten, wurden die Arbeiten am Feuerwehrgerätehaus ab dem 12. April 2016 fortgesetzt. Die Abwassergrube wurde gesetzt, sowie die Abwasserleitung und Gasleitung wurden verlegt. Unmittelbar im Anschluss daran begannen die Trockenbauarbeiten im Innenbereich.

Dabei wurden zuerst im Obergeschoss die Raumdecke gedämmt und anschließend die Dampfsperre und Lattungen angebracht. Im weiteren Bauverlauf wurden Stützsäulen und Ständerwände gestellt und anschließend einseitig beplankt. Im Randbereich wurden die Decken ringsum mit Gipskarton versehen, denn die Putzer standen schon in den Startlöchern um die Innenwände mit Putz zu versehen. Im Vorfeld dieser Arbeiten, wurde in Eigenleistung von den Kameraden der Spitzboden mit Holzdielung versehen.
Auch die Elektrikerarbeiten konnten nun beginnen, in den Massivwänden wurden die Kabel bzw. Leerohre verlegt. Ende April waren dann die Innenputzarbeiten weitestgehend abgeschlossen. Die HLS Arbeiten liefen parallel zu den anderen Gewerken ungehindert weiter. Die Wandelemente für WCs und Waschbecken wurden installiert und angeschlossen. Die ersten Fenster wurden Mitte Mai eingebaut, die Sektionaltore für die Fahrzeughalle bzw. Werkstatt waren da bereits auch schon angeliefert. Vor deren Einbau wurde noch der Rüttelboden in der Fahrzeughalle verlegt. Die Innenputzarbeiten waren zu diesem Zeitpunkt bereits abgschlossen. Trockenbau- und Elektrikerarbeiten im Obergeschoss schritten ebenfalls zügig voran, sodass die Wände komplett mit Gipskartonplatten beplankt werden konnten. Die Fahrzeughalle erfuhr nach Einbau der Tore bereits den Farbanstrich. Positiv anzumerken ist, dass der gesamte Bauablauf bislang reibungslos und ohne größere Verzögerungen verlief. Ende Juni/ Anfang Juli wurde begonnen die Fußbodenheizung zu verlegen, der Estrich wurde dann Mitte Juli eingebaut. Anschließend waren einige Tage Pause angesagt, damit der Estrich aushärten konnte. Weiter ging es an der Außenfassade und am Dach. Die Gaubenwände wurden mit Putzträgerplatten versehen und die Abluftkalotte für die Wärmepumpe konnte installiert werden. 

In der Zwischenzeit wurde die Gastherme installiert, damit das Estrichaufheizprogramm starten konnte. Während dieser Zeit ruhten die Arbeiten im Obergeschoss aufgrund der hohen Wärmeentwicklung. In der Fahrzeughalle wurden Elektrik und HLS Installation fortgeführt. Die Anbringung des Außenputzes erfolgte gegen Ende August bei bestem Wetter. Wenige Tage später wurde die Fassade mit Farbe versehen, das Fassadengerüst wurde Anfang September abgebaut.

 

In den darauf folgenden Wochen wurde im Innebereich fleißig weitergearbeitet. Der Fliesenleger konnte mit dem Verlegen der Fliesen beginnen, die Klempner führten die Installation der Wasser- und Abwasserleitungen, sowie der Abgasabsauganlage fort. Im Obergeschoss wurde die Elektrik komplettiert und im zukünftigen Schulungsraum wurde die Akustikdecke durch die Trockenbauer angebracht. Der Bau ging jetzt in großen Schritten der Fertigstellung entgegen. Die Malerarbeiten im Obergeschoss konnten beginnen, ein Großteil der Fliesen war verlegt, lediglich die Treppe war noch zu belegen. Nachdem die Heizkörper installiert worden sind, konnten Mitte November die Feuerwehrspinde durch uns in Eigenleistung montiert werden. Auf den nachfolgenden Bildern zu erkennen wurde auch die Einrichtung der Teeküche im selben Zeitraum mit eingebaut.

 

Der nächste größere Bauabschnitt umfasste das befestigen der Außenanlagen im Einfahrtsbereich des Gerätehauses. Da sich der vorhandene Untergund als nicht tragfähig erwies, musste der gesamte Bereich ca. 50-60 cm tief ausgebaggert und mit Frostschutz ausgekoffert werden. Leider spielte die Witterung nicht immer so mit, es war eher ein regnerischer und kühler Herbst 2016. Desöfteren war mit Schlamm und Wasser zu kämpfen, doch wie bereits im vergangenen Jahr war auf die Baufirmen Verlass und die Arbeiten schritten trotzdem zügig und planmäßig voran. Während der Arbeiten an den Außenanlagen wurde der Innenbereich mehrfach einer Grobreinigung unterzogen, da zwangsläufigerweise Schlamm und Dreck mit ins Innere des Gebäudes verschleppt wurden.

 

 

Auf dem oberen Bild ist zu erkennen, dass unser Einsatzfahrzeug bereits in der neuen Fahrzeughalle steht. Im Zuge der Baggerarbeiten war die Zufahrt zum alten Gerätehaus nocht mehr passierbar und um die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten, wurde das Fahrzeug vorzeitig umgeparkt. Die Einsatzkleidung befand sich zu diesem Zeitpunkt noch im alten Gerätehaus da der Zugang zu den Umkleideräumen aufgrund laufender Fliesenlegearbeiten nicht passierbar war.
Innerhalb kürzester Zeit wurden die Bordsteine gesetzt, sowie der komplette Unterbau für die Zufahrt fertiggestellt. Der hintere und seitliche Bereich wird im kommenden Frühjahr in Eigenleistung durch die Kameraden komplettiert.

Anfang Dezember rollte dann die Verkehrsbaubrigade an um die Asphaltdecke aufzubringen. Dies war die letzte größere Baumaßnahme am Gerätehaus. Bereits am frühen Nachmittag war die komplette Fläche asphaltiert und die Baumaschinen rückten wieder ab. Nun musste der frische Aspahlt ca. 15 Stunden abkühlen bis er befahrbar war. Unser Einsatzfahrzeug verbrachte die Nacht im Freien.

In den Folgetagen konnten wir uns dann diversen Umräum- und Umzugsarbeiten widmen. Der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses war nun fast abgeschlossen, nur noch kleinere Restarbeiten an der Sanitär -und Elektroinstallation mussten vorgenommen werden.

 

 

 

Nachfolgend ein Bild unseres neuen Schmuckstücks nach Abschluss der Arbeiten und Demontage des Bauzaunes.